Barrierefreier Urlaub muss zu einem Markenzeichen des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern werden
Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 03. Dezember erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Volker Schlotmann: „Die Zeiten großer Wachstumssprünge im Tourismus sind sicher vorbei. Aber es gibt noch genügend Reserven, wo wir in Mecklenburg-Vorpommern noch besser werden können und müssen. Barrierefreier Urlaub gehört dazu. Er muss zu einem Markenzeichen des Tourismus im Nordosten werden - denn die Lust am Reisen darfnicht zur Last beim Reisen werden“.
Volker Schlotmann: „Wir müssen uns beizeiten auf die anstehendengesellschaftlichen Veränderungen einstellen. Bereits heute ist in Deutschland jeder Vierte älter als 60 Jahre alt. In naher Zukunft werden mehr als 30 Prozent der Bevölkerung in ihrer Mobilität eingeschränkt sein. Das haben demografische Erhebungen der europäischen Verkehrsministerkonferenz ergeben.“
„Uns ist der Dialog mit Betroffenen und den Akteuren der Tourismusbranche wichtig. Nur wenn die künftigen wirtschaftlichen Potenziale bekannt sind, werden sichHotellerie und Gastronomie entsprechend vorbereiten. Bereits heute gibt dieser Personenkreis als Tagestouristen 1,5 Milliarden Euro sowie für Übernachtungen 1,6Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland aus“, so Volker Schlotmann. Die Tourismuspolitiker der SPD-Landtagsfraktion haben sich für das Thema barrierefreies Reisen im Landtag stark gemacht und eine Anhörung im Tourismusausschuss initiiert. Sie fand im Oktober unter dem Titel „Strategien für den Seniorentourismus in Mecklenburg-Vorpommern und barrierefreier Tourismus in M-V“ statt.
andere Artikel dieses Autors