Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.Das Dokument finden Sie hier.

Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.
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Mathias Brodkorb/André Specht: Änderungen am Landeshochschulgesetz werden im Dezember beschlossen
Nach intensiven Beratungen haben sich SPD- und CDU-Landtagsfraktion darauf verständigt, eine weitreichende Änderung am Bologna-Prozess für die Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg zu bringen. Grundlage war eine Anhörung im Bildungsausschuss, bei der zum Teil massive Kritik am System der Bachelor- und Masterstudiengänge geäußert worden war. Nach Auswertung der Stellungnahmen der Experten erklärten die hochschulpolitischen Sprecher der beiden Fraktionen, Mathias Brodkorb (SPD) und André Specht (CDU):
„Wir nehmen die Anregungen der Experten sehr ernst und haben deshalb weitreichende Änderungen am Gesetzentwurf zur Änderung des Landeshochschulgesetzes vereinbart. Insbesondere die berechtigte Kritik am Bologna-Prozess macht Änderungen erforderlich, die erhebliche Erleichterungen für die Hochschullehrer und Studierenden mit sich bringen. Die Änderungen werden jetzt in das parlamentarische Verfahren eingebracht. Damit ist sichergestellt, dass das Landeshochschulgesetz noch im Dezember im Landtag beschlossen werden kann.“
Folgende Änderungen sind von besonderer Bedeutung:
Darüber hinaus wird das Gesetz auf Wunsch der Universität Rostock wie in Greifswald im Bereich der Hochschulmedizin das so genannte Integrationsmodell vorsehen. Das bedeutet: Zum 1.1.2011 kann in Greifswald das Klinikum in die Universität reintegriert werden. Ein Jahr später ist dies auch in Rostock möglich. Im Vorstand der jeweiligen Hochschulmedizin wird dann auch der Bereich Pflege durch ein vollstimmberechtigtes Vorstandsmitglied angemessen vertreten sein.
„Die Bologna-Vorgaben werden weiterhin beachtet und sichern so die Mobilität der Studierenden aus Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland und Europa“, so Mathias Brodkorb (SPD) und André Specht (CDU).