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Koalitionsvertrag 2011 bis 2016

Koalitionsvereinbarung2011-2016Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.

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Mathias Brodkorb

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      Gemeinsam für den Schutz der Demokratie

      Erklaerung2011
      Am 4. Oktober 2011 haben die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine gemeinsame Erklärung für den Schutz und die Weiterentwicklung der Demokratie abgegeben.

      Den Wortlaut und das Dokument finden Sie hier.
       

      Geschrieben von: Mathias Brodkorb : 20.05.10

      Sachverständige im Bildungsausschuss: Bologna-Prozess ist gescheitert

      Mathias Brodkorb: Anhörungen brachten teils verheerende Ergebnisse

      Heute fand im Bildungsausschuss die zweite Anhörung zur Umsetzung des Bologna-Prozesses an den Hochschulen unseres Landes statt. Mathias Brodkorb, der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, stellte zusammenfassend fest, dass aus Sicht der überwiegenden Anzahl der Anzuhörenden der Bologna-Prozess gescheitert sei. Diese übereinstimmende Einschätzung könne die Politik nicht ignorieren, so Brodkorb: „Mutige Korrekturen müssen eingeleitet werden. Das Land hat die Chance, hierbei bundesweit Vorreiter zu sein.“

      Brodkorb benennt folgende drei Hautkritikpunkte:

      1. Die Akkreditierung von Studiengängen.
        Nach Auskunft der Experten existierten sehr unterschiedliche Maßstäbe der Beurteilung. Außerdem wurde der hohe Personal- und Finanzaufwand beklagt.
      2. Die Überregulierung des Studienbetriebes.
        Die Folge sei eine Strangulierung von Forschung und Lehre sowie eine Nivellierung der unterschiedlichen Fächerkulturen.
      3. Die überbordende Prüfungslast.
        Die sehr hohe Prüfungszahl pro Semester habe zu einer starken Verschulung des Studiums und zu einer hohen Belastung von Lehrenden und Studierenden geführt, ohne eine wirkliche Verbesserung bei den Studienabbrecherzahlen zu bewirken.


      Mathias Brodkorb sieht sich daher in seiner Forderung nach großem Handlungsbedarf vom 22. April 2010 bestätigt. „Parlament und Regierung haben nun viele Hausaufgaben zu erledigen“, betont er abschließend.