. .

Koalitionsvertrag 2011 bis 2016

Koalitionsvereinbarung2011-2016Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.

Das Dokument finden Sie hier.

Abonnement


Newsletter
Pressemitteilung


Empfange HTML?

Dr. Klaus-Michael Körner

klaus_michael_koerner

 

Ausschüsse:



    Sprecher/in für:


      Telefon: 0385 525 2352
      Telefax: 0385 525 2338

      * E-Mail
      * Kurzbiografie
      * persönliche WebSite
      * Presseinfos

      Wahlkreis :

        Wahlkreismitarbeiter/in:
        Cornelia Schröder

        17235 Neustrelitz
        Woldegker Chaussee 35

        Telefon: 03981/20 09 20
        Telefax: 03981/20 09 24

        Wahlkreis


        Notice: Undefined index: tag in /kunden/260427_19053/webseiten/modules/mod_spdadmin_karte/helper.php on line 47

        Gemeinsam für den Schutz der Demokratie

        Erklaerung2011
        Am 4. Oktober 2011 haben die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine gemeinsame Erklärung für den Schutz und die Weiterentwicklung der Demokratie abgegeben.

        Den Wortlaut und das Dokument finden Sie hier.
         

        Persönliche Geltungssucht sowie fehlende Fachaufsicht verantwortlich für Zerfall der Einbäume

        Dr. Klaus-Michael Körner: Jetzt gilt es, Konsequenzen zu ziehen! Eine von der Staatskanzlei beauftragte Expertenkommission zum Thema „Stralsunder Einbäume“ hat heute ihren Untersuchungsbericht vorgelegt. Im Frühjahr 2002 wurden in Stralsund die archäologisch wertvollen Holzteile gefunden. Es handelte sich unter anderem um den längsten bisher nachgewiesenen steinzeitlichen Einbaum im südwestlichen Ostseegebiet. Das Alter der Einbäume wurde auf 5.000 v. Chr. und 4.000 V. Chr. bestimmt. Mit der Bergung der Funde befasst und für deren Konservierung verantwortlich war das Landesamt für Bodendenkmalpflege, dessen Leiter zu dieser Zeit Herr Prof. Dr. Lüth war.
        Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion bewertet die Ergebnisse der Expertenkommission wie folgt:„Wie die Experten festgestellt haben, sind nach der fachgerechten Bergung im Jahre 2002 die Funde provisorisch in Schwerin gelagert worden, indem sie in Folie verpackt und eine Zeit lang mit Wasser besprüht wurden. Seit April 2004 wurden die Holzteile überhaupt nicht mehr bearbeitet oder befeuchtet und sind in der Folge heute völlig ausgetrocknet. Es sind damit irreversible Zerstörungen eingetreten, so dass der heutige Wert der Funde als gering einzuschätzen ist, sagen die Experten. Sie widersprechen damit in aller Deutlichkeit dem damaligen Leiter des Landesamtes für Bodendenkmalpflege, der noch im März 2009 in einem NDR-Interview wider besseres Wissen die Schutzbehauptung aufgestellt hatte, die Einbäume seien keinesfalls unrettbar verloren. Und obwohl einem Wissenschaftler wie Herrn Prof. Lüth nach Ansicht der Experten bekannt gewesen sein musste, dass durch ein bloßes Anfeuchten der in Folie verpackten Fundstücke die Zerstörung nicht aufgehalten werden kann, wurden keine Maßnahmen der Naßholzkonservierung eingeleitet. Vielmehr wurde der drohende Zerfallsprozess der Funde als Druckmittel gegenüber dem Ministerium genutzt, um Kapazitätserweiterungen für das Landesamt zu erzwingen. Damit ist in erster Linie Herr Prof. Lüth für diesen Skandal verantwortlich zu machen. Solch ein eklatantes Fehlverhalten aufgrund persönlicher Geltungssucht darf aus meiner Sicht nicht ohne Konsequenzen bleiben. Zum anderen war – wie die Expertenkommission feststellt – ein Fehlen der ministeriellen Fachaufsicht mitursächlich für die Zerstörung der Einbäume. Hier gilt es, die Empfehlungen der Experten umzusetzen, um für die Zukunft ähnliche Vorfälle wirksam auszuschließen.“