Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.Das Dokument finden Sie hier.

Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.
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Mathias Brodkorb: Konsequenz aus der berechtigten Kritik führte zu entscheidenden Verbesserungen für die Hochschulen
Der Landtag hat heute in zweiter Lesung das novellierte Landeshochschulgesetz mit breiter Mehrheit beschlossen. Das Gesetz und insbesondere der darin geregelte Erhalt des Diplomgrades waren im Vorfeld breit diskutiert worden. Der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Mathias Brodkorb, wertete das heutige Abstimmungsergebnis als großen Erfolg für die Hochschulbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem neuen Gesetz müssten andere Bundesländer „wohl MV beim Oscar für Bildungsinnovation den Vortritt lassen“ (Ostsee-Zeitung vom 8.12.2010).
Mathias Brodkorb: „Mecklenburg-Vorpommern wird mit dem neuen Landeshochschulgesetz zum Vorreiter der Bologna-Reform in Deutschland! In die Novellierung sind die Einwände der Hochschulen, von Professoren ebenso wie von Studierenden, eingeflossen. Wir haben deren berechtigte Kritikpunkte ernst genommen und Konsequenzen daraus gezogen. Auf diese Weise ist ein Gesetz entstanden, das die Lehr- und Lernsituation an den Hochschulen entscheidend verbessern wird. Zugleich ist das neue Gesetz konform mit dem Bologna-Prozess und garantiert so, dass die Abschlüsse und Studienleistungen unserer Studierenden international anerkannt bleiben.“
Nicht nur die Koalitionsfraktionen, auch führende Vertreter der Hochschulen äußerten sich sehr zufrieden mit den Neuregelungen. So z.B. Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes: „Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer solchen Regelungen kein Außenseiter, sondern gehört damit zur Avantgarde im Europäischen Hochschulraum“. Oder Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen und Präsident der TU9: „Sie verschaffen sich damit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Bundesländern, um den ich Sie ehrlich beneide.“
Die wichtigsten Änderungen im Überblick: