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Koalitionsvertrag 2011 bis 2016

Koalitionsvereinbarung2011-2016Am 22. Oktober 2011 haben Parteitage von SPD und CDU den Entwurf eines Koalitionsvertrages für die Jahre 2011 bis 2016 bestätigt.

Das Dokument finden Sie hier.

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Dr. Norbert Nieszery

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Gemeinsam für den Schutz der Demokratie

Erklaerung2011
Am 4. Oktober 2011 haben die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, CDU, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine gemeinsame Erklärung für den Schutz und die Weiterentwicklung der Demokratie abgegeben.

Den Wortlaut und das Dokument finden Sie hier.
 

Geschrieben von: Dr. Norbert Nieszery : 06.07.11

Forderung nach Abschaffung des Solidaritätszuschlages ist unakzeptabel und bedient billige Ressentiments gegenüber Aufbau-Ost

Dr. Norbert Nieszery: Liberale lassen finanzpolitische Vernunft und Anständigkeit vermissen
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion MV, Dr. Norbert Nieszery, hat die zuletzt bekanntgewordenen Vorschläge der Liberalen, den Solidaritätszuschlag abzuschaffen, falls die Länder anderweitigen Steuersenkungsplänen nicht zustimmen würden, als absolut unakzeptabel bezeichnet. "Die Liberalen lassen aus Panik wegen ihrer schlechten Umfrageergebnisse inzwischen jeglichen finanzpolitischen Verstand vermissen. Insbesondere die nun erneut geäußerten Unterstellungen, der Soli sei gar nicht dem Aufbau Ost zugute gekommen bzw. in den ostdeutschen Ländern zweckentfremdet worden, sind unanständig und sollen offensichtlich Ressentiments gegenüber den Ostdeutschen schüren. Solche Äußerungen untergraben in schäbiger Weise die Idee der deutschen Einheit."

Ökonomisch wäre die Abschaffung des Solidaritätszuschlages zum jetzigen Zeitpunkt nach Nieszerys Ansicht ohnehin ein weiterer Sündenfall schwarz-gelber Steuerpolitik. Nach der großspurigen Ankündigung der Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen, würde die Abschaffung des Solis nämlich besonders die Besserverdienenden entlasten. "Ich kann nur hoffen, dass die Christdemokraten ihrem panischen Koalitionspartner für derartige Pläne die rote Karte zeigen und stattdessen lieber auf die parteiübergreifend ablehnenden Äußerungen der Ministerpräsidenten hören", so Nieszery abschließend.