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Landtagssitzung
Das ist neu am neuen KiföG M-V
Die SPD-Landtagsfraktion lässt gemeinsam mit dem Sozialministerium den fachlichen und wissenschaftlichen Überzeugungen Taten folgen. Mit dem neuen KiföG werden jährlich mehr als 22 Mio. € zusätzlich investiert:
Für mehr Zeit für frühkindliche Bildung und individuelle Förderung aller Kinder
Zusätzlich über 7 Mio. € pro Jahr ermöglichen ab 2011 eine Absenkung des Betreuungsschlüssels im Kindergarten auf 1:17. Weniger Kinder je Erzieherin bzw. Erzieher bedeuten eine direkte Entlastung bei der täglichen anspruchsvollen Arbeit und mehr Zeit für die Kleinen.
Für eine gerechtere Finanzierung des Gesamtsystems
Seit der letzten Anpassung des KiföG nehmen rund 15.000 Kinder mehr ein Kita-Angebot in Anspruch. Dafür gibt es künftig jährlich 5 Mio. € mehr vom Land. Gleichzeitig wird die Mittelzuweisung des Landes ab 2012 auf Ganztagsplätze umgestellt. Beides führt dazu, dass die Kommunen künftig mehr Geld vom Land erhalten, wenn mehr Kinder in die Kita gehen. Und es hilft, die Elternbeiträge stabil zu halten.
Für gleiche Startchancen und mehr Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder
Auf unsere Initiative hin stehen mit dem neuen KiföG jährlich zusätzliche 5 Mio. € für besondere individuelle Förderung zur Verfügung. Dieses Geld soll genau in den Kitas ankommen, in denen es am dringendsten benötigt wird. Die Experten vor Ort entscheiden über die bestmögliche Verwendung des Geldes. Im Bedarfsfall kann also zum Beispiel noch einmal mehr Personal eingesetzt werden. Außerdem weiten wir den Rechtsanspruch auf die Betreuung von sozial benachteiligten Kindern im Alter unter 3 Jahren auf 30 Stunden wöchentlich aus. Das führt zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
Für bessere Übergänge von der Kita zur Schule, mehr Zeit für Vor- und Nachbereitung sowie Fortbildungen
Wir verbessern die Rahmenbedingungen für Elternarbeit und den Übergang der Kinder von der Kindertagesstätte in die Grundschule. Zusätzlich werden pro Jahr weitere 5 Mio. € für mehr Zeit zur Fort- und Weiterbildung von Tagespflegepersonen, für die Förderung der Fach- und Praxisberatung, für Elterngespräche sowie für die Verdoppelung der Vor- und Nachbereitungszeit von Erzieherinnen und Erziehern bereitgestellt.
Für Bürokratieabbau, Elternmitwirkung und wissenschaftliche Begleitung
Die Finanzierung der Verpflegung von Kindern aus sozial schwachen Familien ist jetzt im Gesetz und nicht mehr über eine komplizierte Richtlinie geregelt. Dadurch sinkt der Verwaltungsaufwand erheblich. Eine wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung des neuen KiföG sichert die kontinuierliche Qualitätsentwicklung und -sicherung zum Wohle von Kindern, Eltern und pädagogischem Personal. Außerdem konkretisiert eine gesetzliche Regelung die Elternmitbestimmung in Stadt-, Kreis- und Landeselternrat. Damit werden die Mitwirkungsrechte der Eltern deutlich gestärkt.
Presse
Spezialkenntnisse zur Bekämpfung von Internetkriminalität müssen gebündelt werden
02.02.12
Stefanie Drese: Kriminelle Aktivitäten verlagern sich immer mehr ins Internet
Übertragung der Bauherreneigenschaft vom BBL auf die Landtagsverwaltung ist in großem Einvernehmen erfolgt
02.02.12
Dr. Norbert Nieszery: Zeitliche Verschiebung anderer Baumaßnahmen am Schloss soll Kosten im Rahmen halten
News aus dem Landtag
Weltnaturerbe Buchenwälder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken
03.02.12
Tue Gutes und rede darüber. Diese alte Marketing-Weisheit gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch im öffentlichen Bereich. Über die Art und Weise der Vermarktung eines anerkannten Weltnaturerbes gibt es derweil nicht nur Einigkeit. Dabei liegen die Auffassungen der politischen Akteure im Grunde gar nicht so weit auseinander.
Jürgenstorfer Asylsbewerber werden ab 2013 dezentral untergebracht
02.02.12
Trotz des strengen Frostes und einsetzendem Schneefall hatten sich vor dem Landtag heute knapp 50 Demonstranten versammelt, um einem Antrag der LINKEN zur Schließung einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber Nachdruck zu verleihen. Für die Debatte hatte Innnenminister Caffier dann allerdings eine überraschende Botschaft mitgebracht, die die Sachlage komplett veränderte und der Diskussion eine neue Richtung gab.
