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Bildungspolitik

Gute Bildung für die Zukunft unseres Landes

Bildungsmaedchen
Im Juli 2010 hat der Landtag das Kindertagesförderungsgesetz M-V – kurz KiföG genannt – beschlossen. Auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion und der SPD-geführten Landesregierung investieren wir mit dem neuen KiföG jährlich über 22 Mio. € mehr in die Zukunft unseres Bundeslandes – für mehr Qualität, bessere Rahmenbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher sowie eine bessere frühkindliche Bildung und Betreuung unserer Kleinsten.

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Das ist neu am neuen KiföG M-V

KifoegflyerDie SPD-Landtagsfraktion lässt gemeinsam mit dem Sozialministerium den fachlichen und wissenschaftlichen Überzeugungen Taten folgen. Mit dem neuen KiföG werden jährlich mehr als 22 Mio. € zusätzlich investiert:

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Solide Finanzpolitik schafft Spielräume für gerechte Sozial- und Bildungspolitik

WebmaedchenNur durch eine zukunftsfeste, solide Finanzpolitik ist es möglich, dass M-V trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen künftig für die Bildung und Betreuung unserer Kleinsten 22 Mio. € an zusätzlichen Mitteln einsetzen kann. Seit 2006 hat M-V keine neuen Schulden mehr gemacht, insgesamt sogar 340 Mio. € abbauen können.

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Diesen Weg wollen wir fortsetzen

Die SPD-Landtagsfraktion möchte auch in der nächsten Legislaturperiode durch eine solide Finanzpolitik die Voraussetzungen dafür schaffen, die Betreuung unserer Kleinsten weiter verbessern zu können. Bis 2016 wollen wir erreichen:

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Nachgefragt bei Sozialministerin Schwesig

Schwesig_netFrau Schwesig, als Sozialministerin von M-V sind Sie für die Kitas zuständig. Wie ist unser Bundesland bei der Kindertagesförderung aufgestellt?
M-V ist beim Thema Betreuungsangebote bundesweit spitze! Mehr als die Hälfte der unter dreijährigen Kinder besucht eine Krippe oder Tagespflege, bei den über dreijährigen Kindern gehen rund 98 Prozent in Kindergärten. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der frühkindlichen Bildung für Kinder.

Warum wurde das Kindertagesförderungsgesetz überarbeitet – was stand dabei im Mittelpunkt?
Seit der Einführung des KiföG im Jahr 2004 hat sich einiges getan. So nutzen beispielsweise inzwischen rund 15.000 Kinder mehr ein Angebot der Kindertagesförderung. Das ist erfreulich, erfordert aber vom Land einen finanziellen Ausgleich für die Kommunen. Außerdem werden wir die Qualität in den Einrichtungen durch mehr Fachpersonal verbessern. Deshalb wird flächendeckend im Land der Betreuungsschlüssel im Kindergarten von 1:18 auf 1:17 reduziert, die Vor- und Nachbereitungszeit für die Erzieherinnen und Erzieher verdoppelt, und es gibt eine zusätzliche Förderung für Kindertagesstätten in sozialen Brennpunkten. Das alles zusammen entspricht rechnerisch 500 zusätzlichen Stellen. Das kommt sowohl den Kindern als auch dem pädagogischen Personal zugute.

Werden auch die Eltern vom neuen KiföG profitieren?
Ja, selbstverständlich, beispielsweise durch verbesserte Möglichkeiten der Elternmitwirkung. Und die neuen Regelungen zur Finanzierung der Kindertagesförderung helfen, die Elternbeiträge zu stabilisieren. Außerdem tragen die regelmäßigen Gespräche zwischen Erzieherinnen, Erziehern und den Eltern dazu bei, dass Mütter und Väter noch intensiver an der Entwicklung ihres Kindes in der Kita teilhaben können. Die Qualitätsverbesserungen wie auch die finanziellen Entlastungen beim Mittagessen für Kinder in sozial schwierigen Lebenslagen und den Beiträgen im letzten Kindergartenjahr vor der Schule helfen natürlich auch den Eltern.